unsere Philosophie

in Gedenken an Leo Müffelmann

Wir verstehen uns als ethischer Bund freier Menschen mit der Überzeugung, dass ständige Arbeit an sich selbst zu einem menschlicheren Verhalten führt. Unsere Grundideale sind Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Menschlichkeit. 

Wir pflegen den offenen, vertraulichen Meinungs- und Gedankenaustausch in unserer Bruderschaft. Hier wird ergebnisoffen diskutiert und aktiv gehandelt. Dies alles geschieht auf Verschwiegenheit. Nicht um des Geheimnisses willen, sondern weil nur Verschwiegenheit erst einen ehrlichen, offenen Gedankenaustausch zwischen Brüdern ermöglicht.

Die Freimaurerei ermöglicht somit menschlich aufgeschlossenen Männern jeder gesellschaftlichen Herkunft und unterschiedlicher weltanschaulicher, religöser und politischer Überzeugung gleichberechtigt erfolgreich an gemeinsamen Aufgaben zu arbeiten und dabei voneinander zu lernen.

Wir arbeiten in Gedenken an Leo Müffelmann und in der Tradition der Freimaurer, welche auf Würde, Freiheit und Selbstbestimmung ausgerichtet ist. Hierbei sind uns gelebte Brüderlichkeit, vertraulicher Gedankenaustausch ohne Vorurteile sehr wichtig.

Leo Müffelman

Interesse?

Gästeabende

26 Mai
Bruder- und Gästeabend (virtuell)
Datum 26.05.2020 19:30 - 21:00

Alle Maurer sollen an den Arbeitstagen rechtschaffen arbeiten, damit sie an den Feiertagen in Ehren leben können; die durch Landesgesetz angeordnete oder durch Herkommen festgelegte Arbeitszeit ist einzuhalten. Der erfahrenste Geselle soll zum Meister oder Aufseher über das Werk für den Bauherrn gewählt oder ernannt werden. Wer unter ihm arbeitet, soll ihn Meister nennen. Die Werkleute sollen Schimpfreden vermeiden und sich untereinander nicht mit häßlichen Ausdrücken belegen, sondern einander Bruder oder Genosse nennen. Sie sollen sich innerhalb wie außerhalb der Loge höflich benehmen. Der Meister, der sich seines Könnens bewußt ist, soll das Werk für den Bauherrn so preiswert wie möglich übernehmen und dessen Gut so redlich verwalten, als wäre es sein eigenes. Auch soll er keinem Bruder oder Lehrling mehr Lohn zahlen, als er wirklich verdient hat. Meister und Maurer, die ihren Lohn zu Recht erhalten, sollen dem Bauherrn treu ergeben sein und ihr Werk redlich beenden, gleichgültig ob nach Aufmaß oder im Tagelohn. Auch sollen sie nicht nach Aufmaß abrechnen, wo Tagelohn die Regel ist. Niemand soll einen Bruder um seinen Wohlstand beneiden, ihn verdrängen oder ihm seine Arbeit wegnehmen, wenn dieser fähig ist, sie zu vollenden. Denn keiner, der die Entwürfe und Zeichnungen eines anderen nicht gründlich kennt, ist imstande, die Arbeit zum Vorteil des Bauherrn gut zu Ende zu führen. Wenn ein Geselle zum Werkaufseher unter dem Meister gewählt wird, so soll er gegenüber Meister und Genossen aufrichtig sein und, wenn der Meister abwesend ist, sorgfältig die Aufsicht über die Arbeit zum Vorteil des Bauherrn führen. Und seine Brüder sollen ihm gehorchen. Alle Maurer auf dem Bau sollen ohne Murren und Meutern ihren Lohn willig empfangen und den Meister nicht im Stich lassen, ehe das Werk nicht vollendet ist. Ein jüngerer Bruder soll in der Arbeit unterwiesen werden, damit er den Werkstoff nicht aus Unkenntnis beschädige und damit die brüderliche Liebe untereinander wachse und fortdauere. Alle Werkzeuge, die bei der Arbeit benutzt werden, sollen von der Großloge genehmigt sein. Kein Handlanger soll in der eigentlichen Arbeit der Maurerei beschäftigt werden, und kein freier Maurer soll ohne zwingenden Grund mit denen zusammenarbeiten, die nicht frei sind; sie sollen Handlanger und nicht angenommene Maurer auch nicht unterweisen, wie sie dies gegenüber einem Bruder oder Genossen tun sollen.

Aufgrund der aktuellen Situation (Corona) sind alle Veranstaltungen im Lortzinghaus bis auf weiteres abgesagt. Wir treffen uns daher in den nächsten Wochen virtuell per Videochat. Anmeldung bitte einfach per eMail an den Bruder Sekretär